Mannheim, was gibts da schon außer die Söhne der Stadt und eine Versicherung in Kooperation mit Hamburg? Auf den ersten Blick nicht viel. Und trotzdem kommen Frau Merkel, Herr Lammert und viele Katholen hierher um hier ein Festival zu feiern. Warum?
Als erstes ist die Stadt in Quadraten aufgebaut, sodass sich hier niemand verlaufen kann, leider gibt es aber auch kaum historische Gebäude, mal abgesehen von den Kirchen (was natürlich die Katholen gefreut hat). Diese Kirchen waren aber nur für Leute geöffnet, die sowieso dabei sind, ohne Festival-Karte kam ich da leider nicht hinein.
Die Innenstadt ist von Rhein und Neckar an beiden Seiten begrenzt, wunderbar zum Laufen (für alle Sportlichen: bis nach Heidelberg sind es nur knapp 25km), zum Grillen und extra für Frau Merkel kann man hier auch gut zurückrudern.
Dann kann man hier an der (doch sehr modernen und schönen) Universität das Fach der Fächer studieren- BWL. Aber ernsthaft, wer hier BWL studiert, hat sich schon eine gute Uni ausgesucht.
Zu guter letzt gibt es in Mannheim noch den Luisenpark, der Eintritt kostet (Schweinerei!) aber dafür auch richtig was bietet *klick*.
Ich hatte mir natürlich den ungünstigsten Zeitpunkt ausgesucht, um nach Mannheim zu fahren- den Katholikentag! Zwar konnte ich alle Veranstaltungen draußen besuchen, sobald man aber irgendwo hinein wollte, ging es nur für Mitglieder weiter. Dafür ergaben sich einige lustige Situationen wie ein Mönch mit Schmartfon und Segway oder ein Stand der für ein Leben ohne Gott warb. Mein persönliches Highlight war natürlich das Open-Air Konzert von Andreas Bourani (nicht dass ich den Namen vorher gehört hatte geschweige denn, ihn erkannt habe, aber seinen Song kannte ich!).
Insgesamt ein paar lustige Tage bei Paddy in Mannheim.